Dass das Absolvieren einer Triathlon-Langdistanz durchaus schmerzhaft ist, liegt auf der Hand.
Und dass sämtliche
Leistungen, die man auf höchstem Niveau - auch, wenn es „nur“ das persönliche
ist - bringt, nicht gerade angenehm sind, ist auch selbstverständlich. Als
Sportler bewegt man sich oft an der Grenze des körperlich Machbaren, hie und da
übertritt man diese aber, die Folge daraus sind kleine bis mittlere Wehwehchen,
Schmerzen, Verletzungen, Ermüdungsbrüche, etc.
Jeder Mensch, der über Jahre
hinweg sein persönliches Leistungsniveau Stück für Stück hinaufgeschoben hat,
kennt das. Zuerst zwickt es im vorderen Wadenmuskel, man hofft auf eine
kurzfristige, muskuläre Überlastung, dann schmerzt auf einmal das Schienbein,
die Achillessehne dazu, man humpelt bei jedem Schritt, lässt die Einheit
dennoch nicht sausen, aufgrund der einseitigen Belastung tut auf einmal auch
das andere Bein weh, schließlich muss man doch pausieren.
Viele greifen genau in dieser
Phase zu Schmerzmitteln. Die wirken entzündungshemmend, schalten den Schmerz
aus, und die unliebsamen Magenschmerzen, die mit der Gabe von Schmerzmitteln
einhergehen, schaltet man durch andere Pillen, die schonend auf den Magen wirken,
wieder aus. So einfach ist das. Ähnlich geht man bei aufkommenden Infekten vor,
auch da wird brav zu Entzündungshemmern gegriffen, und schon ist der Weg nicht
mehr weit, und man greift auch im Wettkampf zu solchen Mitteln.
Erschreckend? Eventuell, denn die Mittel, die da so genommen
werden, ...[weiterlesen]