Ab 30 Grad spricht auch für den passionierten Bergläufer nichts dagegen, auch mal ein paar Gehschritte einzubauen.
Wer die Natur
liebt, liebt meist auch die Berge. Von denen haben wir genug in Österreich,
hohe, mächtige, nicht ganz so hohe, dafür liebliche, weil mit saftigem Gras
überwachsen, herrliche Schluchten, Täler, eisklare Bäche, Wasserfälle, kurz,
unser Land ist wunderschön. Aus solchen oder ähnlichen Überlegungen wird man
irgendwann mal zum Läufer, Wanderer, Bergsteiger oder gar zum Bergläufer.
An Tagen, an
denen es 18 Grad hat und ein wenig wolkig ist, spricht für das Grüppchen der
Bergläufer so gar nichts dagegen, irgendwo hinaufzuknallen. Außer vielleicht
die bereits müden Beine, die man sich in einer Einheit in den Tagen davor
geholt hat. Oder beim gar schnellen Downhillen über irgendeinen Steig mitten im
Wald. Selbst Unwetterwarnungen aus diversen Wetterstationen können dem geübten
Bergfex meistens keinen Strich durch die Rechnung machen, zu genau kennt er
sich und den Berg. Zu oft hat er im Geiste bereits mit sich selbst über Gott
und die Welt philosophiert, als dass man ihm sagen oder gar vorschreiben
dürfte, wann er wo unterwegs zu sein hat. Oder viel eher, wann wo nicht.
Extreme Hitze
hingegen setzt auch dem „Skyrunner“ zu. Dabei muss man sich aber mal folgendes
überlegen; 35 bis 40 Grad empfindet der Mitteleuropäer als extrem unangenehm,
zumindest der durchschnittliche, derselbe kann aber z. B. mit 25 Grad noch sehr
gut umgehen. Das sind lediglich 10 bis 15 Grad Unterschied! Verstehen Sie mich
nicht ...[weiterlesen]