Eine Studie besagt sogar, dass Jogger mit Kokosnuss-Wasser deutlich länger laufen konnten als mit handelsüblichen Elektrolytgetränken.
(Fortsetzung)
auszudrücken - Selen nicht unbedingt als perfektes
Prophylaxe-Allheilmittel aus.
In Indonesien,
auf den Philippinen und in Indien werden die meisten Kokosnüsse geerntet. Das
mag mitunter auch der Grund sein, warum man sich ausgerechnet in diese Länder
versetzt sieht, wenn man Pina Coladas oder Batida de Cocos trinkt, diese
Cocktails enthalten relativ viel Kokosmilch. Diese wiederum entsteht, indem das
Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung durch ein Tuch ausgepresst
wird. Die aromatische, milchige Flüssigkeit enthält ca. 15-25% Fett.
Doch die Zeit
bleibt nicht stehen, selbst die angesagtesten Alkoholiker stehen seit neuestem
auf etwas weniger Kalorienhaltiges. So mischt man heutzutage in Longdrinks oft
nicht mehr die Kokosmilch, sondern das Kokosnuss-Wasser, das aus dem Inneren
der Nuss stammt. Der süßliche Geschmack ist beliebt, genauso wie die darin enthaltenen
Vitamine C, B und vor allem Eisen, Natrium, Kalzium und Magnesium. Überdies
findet sich im Kokosnuss-Wasser die Fettsäure Laurin, die auch in der
Muttermilch enthalten ist.
Wer eher
sportlich unterwegs ist, kann ebenfalls vom Kokosnuss-Wasser profitieren.
Dieses ist in seiner Zusammensetzung ähnlich dem Blute, also isotonisch. Eine
Studie besagt sogar, dass Jogger mit Kokosnuss-Wasser deutlich länger laufen
konnten als mit handelsüblichen Elektrolytgetränken. Es kam angeblich auch
nicht zu Magenproblemen.
Zahlreiche
Prominente schlürfen es schon, das Kokosnuss-Wasser in all seinen Varianten.
Bleibt nur abzuwarten, ob auch dahintersteckt, was man sich so erhofft. Nur
allzu oft steht ja finanzielles Interesse an erster Stelle. Fakt ist
klarerweise, dass es sich bei all den Leckereien, die man sich aus
Kokos-Früchten holen kann, um natürliche Produkte handelt. Fakt ist aber auch,
dass diese zunächst um den halben Globus gekarrt werden müssen (so sie nicht
einzeln herübertreiben, wie dies auch schon oft der Fall gewesen war), um bei
uns "genützt" werden zu können. Und ob sich das auf Dauer auszahlt - wer weiß.