Nur in den Pausen wird man stärker, wer sich am Montag im Training einschenkt, tut gut daran, Dienstag bis Mittwoch/Donnerstag nur locker zu trainieren.
Das Leben ist
gekennzeichnet von immer wieder kehrenden Rhythmen. Angefangen beim Atmen über
den Herzschlag, Tag und Nacht, die Jahreszeiten bis hin zum ewigen Rhythmus von
Leben und Tod. Das eine bedingt das andere, ohne das eine ist das andere nicht
erkennbar, erst aus beidem wird ein beinah vollkommenes Ganzes.
Beim Training
sollte das nicht anders sein. Nehmen wir beispielsweise eine
Intervall-Lauf-Einheit her, schnelle Kilometer etwa wechseln sich ab mit den
Pausen dazwischen, die Körper und Psyche die nicht vollständige Erholung
bringen. Ein harter Trainingstag hat meistens - so es sich nicht um einen
Belastungsblock handelt - einen oder mehrere lockere Trainingstage zur Folge.
Der 3:1-Rhythmus sagt uns z. B., dass man 3 Wochen in Folge Belastungsumfang
und ev. auch -intensität steigert, um die 4. Woche als Regenerationswoche zu
absolvieren. 7-4-1 heißt so viel wie 7 Monate Vorbereitungszeit, 4 Monate
Wettkampfperiode, 1 Monat Übergang.
Also Rhythmen
über Rhythmen, die ihren Sinn, ihre Bedeutung haben. Das Trainingsprinzip von
Belastung-Entlastung dürfte den meisten Ausdauersportlern wohl schon
einleuchten. Niemand hält tägliches, hartes Training aus, nur in den Pausen
wird man stärker, wer sich am Montag im Training einschenkt, tut gut daran,
zumindest am Dienstag, besser noch Dienstag bis Mittwoch/Donnerstag nur locker
zu trainieren. ...[weiterlesen]