Irgendwie ziemlich zeitgleich mit der Fixies-Welle schwappt auch die E-Bike-Welle auf Österreich über.
Man kann eigentlich generell von einem regelrechten Rad-Boom
sprechen. Nach der Jogging-Welle in den 80ern kam die Rennradwelle, mit der quase
etwas zeitversetzt die Triathlon-Welle, und jetzt fährt man entweder auf
uralten Drahteseln, Fixies oder neuerdings auch auf E-Bikes durch Stadt und
Land. Begrüßenswerter könnte diese Entwicklung kaum sein, denn sämtliche
Abgase, die man sich erspart beziehungsweise gar nicht erst produziert, tun
diesem Erdball mit Sicherheit gut.
Wobei; alle Gase
erspart man sich klarerweise nicht, wenn man mit dem Rade unterwegs ist, atmet
man doch Sauerstoff ein und Kohlendioxid wieder aus. Wenn auch nur in geringem
Maße, etwas größere Ausmaße könnte da schon der Stromverbrauch, den man durch
das Laden der Akkus der E-Bikes hat, annehmen. Wobei da schon sehr viele
Menschen auf diese Art und Weise unterwegs sein müssten, aber der Strom kommt
ja bekanntlich nicht nur aus der Steckdose.
Da Herr und Frau
Österreicher so sportlich nicht sind - Schwimmen rangiert vor Rad fahren und
Wandern immer noch auf Platz 1 in der Bewegungs-Hitparade (wobei man gut
aufpassen muss, was unter „Schwimmen“ oder „Rad fahren“ usw. verstanden wird) -
ist ein Rad, das etwas auffrisiert ist, ein probates Fortbewegungsmittel. Doch
Achtung - wer höheres Tempo auf dem Zweirad nicht gewohnt ist, sollte ein wenig
üben (wie und wo auch immer…), bevor er sich aufs E-Bike wagt - denn dieses
kann, muss aber ...[weiterlesen]