Ein paar Richtlinien, wie vernünftiges Training, das durchaus auch mit ordentlichem Muskelzuwachs verbunden sein kann, aussehen kann/sollte.
(Fortsetzung)
eigentlichen Programm.
Zweitens sollte
man alle Bewegungen KORREKT ausführen. Es bringt dem Fitnesssportler wenig bis
gar nichts, wenn er mit zu viel Gewicht arbeitet und herumreißt und –zerrt, als
gäb´s kein Morgen. Wer beispielsweise Seitheben am Kabelzug (für die seitliche
Schultermuskulatur) macht, tut nicht besonders gut daran, wenn er bei jedem Mal
Hochziehen seines Armes den Oberkörper ruckartig mitverbiegt und dabei
vielleicht auch noch den Arm zuerst abwinkelt, um ihn erst oben mehr oder
weniger zu strecken. Ausnahmen von dieser Regel sind klarerweise
sportartspezifische Übungen, die etwa Gewichtheber oder Zehnkämpfer
absolvieren. Drittens
verwende man ein HANDTUCH. Und zwar nicht zum Abwischen des Schweißes (das
schon auch, aber nicht hauptsächlich), sondern vor allem als Unterlage für die
Fläche, die man beim Trainieren berührt. Es hat also wenig Sinn, etwa bei der
Chest press das Handtuch als Sitzpolster zu verwenden, da ja hauptsächlich der
(meist verschwitzte) Rücken aufliegt. Sie werden es übrigens auch den übrigen
Gästen danken, wenn die so agieren.
Viertens BESETZE
man keine Geräte. Wer zwischen seinen Sätzen drei und mehr Minuten Pause macht,
sollte zumindest andere dazwischen trainieren lassen. Nicht ok ist es, wenn man
sein Handtuch demonstrativ auf dem Gerät platziert und in seinen Pausen
anderweitig beschäftigt ist. Das führt zu Unmut und vor allem zu vollkommen
unnötigen Wartezeiten. Man hat schließlich auch noch anderes zu tun…
Fünftens
unterlasse man zu lautes Reden, Stöhnen oder gar Schreien, das lautstarke
Fallenlassen von Gewichten und vor allem absolut unnötige Flatulenzabgaben. Vor
allem sehr junge Fitnesscenter-Besucher, die noch dazu wahrhaftig wenig auf dem
Kasten haben, aber genau das Gegenteil von sich glauben, können sich oftmals
kaum benehmen und verhalten sich wie egozentrische Kleinkinder…
Und sechstens
beschäftige man sich wenigstens ein bisschen mit TRAININGSLEHRE, damit man
zumindest seine Ziele kennenlernen kann/darf. Denn die meisten trainieren –
oder besser gesagt „tun“ – irgendwie vor sich hin, ohne auch nur den blassesten
Schimmer davon zu haben, WAS man mit Training eigentlich erreichen kann.