Am vergangenen Samstag wurde beim vienna night run durch das nächtliche Wien gelaufen. So manch ein Läufer bzw. Läuferin stand leider nicht im richtigen Startblock.
Wer bei einem
Wettbewerb, etwa einem Wettlauf, startet, muss klarerweise irgendwann einmal
zum Start. Um den Startschuss nicht zu versäumen, um rechtzeitig loslaufen zu
können. So weit, so gut. Bei kleineren Veranstaltungen, bei denen 50-100 Leute
partizipieren, ist es meist kein großes Problem, wenn man sich hinstellt, wo
man will. Aber auch hier ist es nicht besonders schlau von langsameren Läufern,
sich in die allererste Reihe zu stellen.
Aber gerade bei
größeren Veranstaltungen wird das Ganze dann zum Problem. Wer etwa bei einem
großen Städtemarathon „schummelt“ und sich mit einer erwarteten Endzeit von
knapp über 4 Stunden in die 5. Reihe stellt, wird nicht nur andauern
angerempelt von den vorbeizischenden anderen, sondern durchaus schon mal
niedergestoßen. Wobei die schnelleren Läufer das nicht einmal böse meinen
müssen oder es sich um absichtliche oder gar vorsätzliche Taten handelt; nein,
sie können gar nicht anders, weil die Masse der Läufer einfach eine sich
bewegende ist. Und man selbst Teil davon, der sich am besten so schnell bewegt
wie der Rest, weil es sonst eben gefährlich werden kann.
Beim letzten
Lauf durch die Wiener Nacht war es z. B. Nachmeldern gestattet, sich
irgendwohin zu stellen. So, wie man sich eben einschätzt. Und wie dies auch alle
anderen hätten tun sollen, die ...[weiterlesen]