Bei diversen Wettläufen im Herbst gilt quasi als oberstes Gebot; nach dem Zieleinlauf so schnell wie möglich umziehen!
(Fortsetzung)
beinhalten
sollte, ist man bereit für den Start. Oder noch nicht ganz; viele bevorzugen
knapp vor dem Startschuss einen kleinen Schluck Wasser, damit der Mund auch
oder gerade bei kühlen Temperaturen nicht zu trocken wird. Was sich nicht
gerade positiv auf die Atmung auswirken würde. Je nach Länge und damit
Intensität des Wettlaufes wird gar nichts (5-10 km) bis ein bisschen etwas (bis
Halbmarathon, über den Marathon sprechen wir später) getrunken. Hier bieten
sich auch bei kühlen Temperaturen isotonische Getränke oder Wasser an. Ob man
während der Belastung heißen oder fast heißen Tee zu sich nehmen kann, hängt –
wie bei allen Sportgetränken, Gels, etc., von der individuellen Verträglichkeit
ab. Im Allgemeinen wird Tee aber gut vertragen, ausprobieren sollte der genaue Sportler
aber auch dieses Getränk, denn man weiß ja nie. Und auch hier gilt; ein bis
mehrere Schluck Tee verträgt man bei 130 Puls und einem Lächeln auf den Lippen
durchaus anders als bei 170 Puls und 5 mmol Laktat…daher auch dieses Getränk
sozusagen im Training „unter Wettkampfbedingungen“ ausprobieren.
Bei einem
Herbst- oder Wintermarathon spielt die Verpflegung natürlich eine wesentlich
größere Rolle. Hier sollte man nichts dem Zufall überlassen und tatsächlich
alles ausprobieren im Vorfeld. Denn gerade, wenn es bereits recht kalt ist und einem
frischer bis schneidender Wind um die Ohren, aber auch schön brav auf den Bauchbereich
bläst, kann sich das bei empfindlichen Menschen sehr leicht negativ äußern.
Indem sie ua. Bauch- oder Magenschmerzen bekommen, im schlimmsten Fall
Durchfall. Kombiniert mit den falschen Getränken meist ein recht probater
Grund, um sein ohnehin schon schwieriges Unterfangen Marathon abbrechen zu
müssen.
Je weniger
Fehler man macht, desto größer die Chance, sein Ziel zu erreichen. Wer diesen
Satz einmal verstanden hat, weiß, was damit gemeint ist. Oft sind jüngere
Läufer, die vielleicht wesentlich „besser drauf“ sind, weit hinter den
erfahreneren. Das kann durchaus daran liegen, dass diese ihren Tee nicht
ausprobiert haben im Training. In diesem Sinne – immer locker bleiben.