Doch was ist Crossfit eigentlich? Kniebeugen in sämtlichen Variationen, Klimmzüge, Liegestütz, um nur einige Übungen zu nennen.
(Fortsetzung)
hat) in einem Studio, wärmt
10-15 Minuten cardiomäßig auf, stretcht dynamisch seine Muskeln durch, bevor
innerhalb von ca. 20 Minuten ein Fitnessprogramm durchgezogen wird, das es
wirklich in sich hat. Kraftausdauermäßig (also viele Wiederholungen) wird das
Programm des Tages absolviert; Kniebeugen in sämtlichen Variationen, Klimmzüge,
Dips, Dips an den Ringen (verdammt schwer, weil die ja wackeln), Liegestütz, um
nur einige Übungen zu nennen. Der Unterschied zu herkömmlichem Krafttraining
liegt ua. darin, dass man etwa erst einmal hochspringen muss zu den Ringen,
sich mit einer Kraft- oder aber Kippbewegung (die aus dem Geräteturnen kommt
und technisch recht anspruchsvoll ist – jeder, der gerne Turnen studieren
möchte, weiß dies aus eigener, oft leidvoller Erfahrung) in den Stütz bringen
muss, ehe man vielleicht mal eine einzige Dipp-Wiederholung absolviert. Dann
nämlich springt man wieder runter, macht einen Liegestütz, ehe man wieder auf-
und hochspringt, um von Neuem zu beginnen. Nach ca. 20 Minuten ist man fix und
alle, das wieder 10-15-minütige Cool-down besteht aus lockeren Dehnungs-,
Koordinations- und Stabilisationsübungen.
Crossfit ist
verdammt intensiv, keine Frage. Wenn man sich die Crossfit-Meisterschaften im
TV ansieht, besteht daran überhaupt kein Zweifel. Eine Übung nach der anderen
wird im Schnelldurchlauf absolviert, sogar ein paar Maximalkraftelemente (so
man diese überhaupt so bezeichnen kann inmitten der übrigen Belastung) kommen
dabei vor. Eines der Hauptaugenmerke liegt aber auf der korrekten Ausführung
der Bewegungen (auch die Bewegungselemente, die mit Schwung absolviert werden,
haben klare Anfangs- und Endbewegungsmuster, die eingehalten werden müssen).
Korrektere Kniebeugen etwa findet man vielleicht noch im Gewichtheberlager,
sonst aber wohl kaum irgendwo. Apropos Gewichtheben; eine sehr beliebte Übung
beim Crossfit ist z. B. das „Umsetzen“ einer Langhantel.
Tja, und für
alle Ausdauersportler, die zur Winterszeit ohnehin ähnlich trainieren in der
Kraftkammer, gilt es heuer vielleicht, diese Informationen in die Tat
„umzusetzen“, um die Früchte dieses verdammt effektiven Trainings spätestens im
nächsten Frühjahr bei den ersten Wettkämpfen ebenfalls „umsetzen“ zu können.