Kam man früher zu einem Wettlauf, sah man sofort zehn oder mehrere Läufer, die einen in Grund und Boden zu laufen pflegten.
(Fortsetzung)
himself“, J. Rybak (seines Zeichens Präsident vom Lauf- und
Triathlonverein Perchtoldsdorf) heuer selbst miterleben musste/durfte. Nur zur
Inf Rybak ist über 50 und hat Bestzeiten stehen, derer er sich nicht schämen
muss (9:30 über 3.000m, 16:30 über 5.000m, auf der Bahn wohlgemerkt, das Ganze
ist schon ein Weilchen her). Umso größer seine Verwunderung über den Gesamtsieg
2012 bei einem gar nicht so kleinen Wiener Lauf . Zahlreiche andere Beispiele –
man braucht sich nur in den Ergebnislisten umsehen – belegen die im
Durchschnitt doch recht langsam gewordenen Spitzenzeiten.
Die Entwicklung
ist auf der einen Seite sicherlich recht positiv; mehr Menschen als früher
bewegen sich. Für die Leichtathletik selbst ist diese Entwicklung aber eher negativ.
Kaum noch Kinder, die sich diesem schönen Sport widmen wollen, weil kaum
Anreize vorhanden sind von den Vereinen. Veraltete Strukturen, andere
Sportarten, die wesentlich motivierender sind für die kids von heute (UND auch
für die Erwachsenen); im Triathlon etwa gibt es regelmäßig Preisgelder – für
mäßige Leistungen.
Liegt es ergo etwa doch daran, dass
der Mensch im Schnitt immer träger wird, der leistungssportlich laufende daher
auch? Zumindest wenn man sich in der österreichischen Duathlon-Szene so umsieht,
stimmt das Ganze dann doch wieder nicht. Dort wird auch ordentlich Gas gegeben
– wie dem auch sei – train hard – win smart!